Sonntag, 18. April 2021

Kurzgeschichte: Der alte Mann und der Krieg

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Was wäre wenn ...? Eine zentrale Frage, nicht nur im Bereich der Science Fiction. Aber dort kann man sie bis ins Extreme treiben.

Daher: Was wäre wenn ... in Zukunft Kriege durch Armeen ferngesteuerter Roboter und private Unternehmen ausgefochten werden?

Der Gedanke ist nicht fern. Der Einsatz von Drohnen ist heute gängige Praxis. Ferngesteuerte Panzer und andere mobile Einheiten sind ein Fakt und werden die Konflikte der Zukunft entscheidend beeinflussen. Auch Söldner privater Sicherheitsunternehmen spielen bereits heute eine wichtige Rolle auf den unübersichtlichen Schlachtfeldern der vielen über die Welt verstreuten Bürgerkriege.

Doch wo werden uns solche Entwicklungen in 50 oder mehr Jahren hinbringen?

Die Technik wird mobiler, stärker und umfassender. Krieg wird zunehmend an Dienstleister ausgelagert und privatisiert. Triviale Antworten, die den menschlichen Faktor außen vor lässt. Doch gerade dieser ist entscheidend!

In den letzten Jahrhunderten war das Ausfechten von Kriegen eine Sache von Staaten und der Jugend. Es ging um Belastbarkait, Widerstandsfähigkeit und nicht zuletzt um die geistige Formbarkeit der Soldaten. Kurt Vonnegut gab dem Buch "Schlachthof 5" über seine Erlebnisse im 2. Weltkrieg, nicht umsonst den alternativen Titel "Der Kinderkreuzug".

Und so landen wir wieder bei der Frage: Was wäre wenn ... der Kampf keine körperliche Fitness mehr erfordert, wenn Gesundheit und Ausdauer keine Rolle spielen? Würde eine Armee oder ein Unternehmen dann tatsächlich die Jugend in den Kampf schicken?

Vielleicht ja, vielleicht aber auch nicht. Und genau bei diesem "nicht" setzt meine Geschichte "Der alte Mann und der Krieg" an. 2069 kämpft die Generation der Millenials mit ferngesteuerten Maschinen für private Dienstleister und Regierungen auf den Schlachtfelder der Erde. Sie kämpfen nicht für Freiheit oder eine politische Überzeugung. Sie kämpfen einzig und alleine für sich selbst.

Viel Spass beim Lesen!

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